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10 Tipps für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing

Die E-Mail ist sowohl im B2C als auch im B2B der häufigste und wichtigste Kanal in der Kundenkommunikation und unabdingbar für einen direkten Kundendialog. Mit gezieltem E-Mail-Marketing stärken Sie die Kundenbeziehung und heben sich in der Flut an täglichen E-Mails im Posteingang von Ihren Mitbewerbern ab.

10 Punkte für gelungenes E-Mail-Marketing, Personalisierung, DSGVO, E-Mail, Tipps

Unsere Expertin, Valesca Gräber, hat 10 Tipps zusammengestellt, wie Sie erfolgreich E-Mails verschicken. Sie gibt wertvolle Empfehlungen, wie Sie damit Ihre Kunden begeistern und effizienter arbeiten.  

1. Der Betreff ist das A und O  

Der Betreff entscheidet, ob ein Mailing geöffnet wird! Er sollte daher das zentrale Thema beinhalten und Interesse wecken. Beachten Sie dabei die Länge von 50-60 Zeichen damit nichts Wesentliches abgeschnitten wird und nutzen Sie zusätzlich den Preheader. Emojis und personalisierbare Elemente sorgen außerdem für Aufmerksamkeit und Abwechslung. Weitere Tipps für die optimale Betreffzeile gibt’s hier

Insider-Tipp: Binden Sie neben dem Namen Ihres Unternehmens das Thema des Newsletters direkt in den Absendernamen ein. 

2. Personalisierung is King

Ihr Kunde möchte sich angesprochen fühlen und relevanten Content erhalten. Nutzen Sie daher personalisierte Elemente die über den Namen und das Geschlecht hinaus gehen, z.B. passende Kaufvorschläge oder interessensbasierte Module. Viele Tools bieten auch die Möglichkeit, Elemente mit einer Bedingung zu versehen, um so einen hohen Grad an Individualisierung zu schaffen.  

3. Segmentierung makes the difference

Schicken Sie nicht alle Mailings an Ihre gesamte Kundschaft, sondern segmentieren Sie zum Beispiel nach Interessen, Bedürfnissen, Kaufverhalten oder soziodemographischen Merkmalen, um eine relevante Kommunikation sicherzustellen. Passen Sie auch die Tonalität des Newsletters an Ihre Zielgruppe an.  

Insider-Tipp: Nutzen Sie ein Preference-Center um die Interessen Ihrer Kunden oder deren bevorzugte Frequenzen abzufragen.  

4. Interaktive Module sorgen für Lebendigkeit 

Wichtig ist, das Mailing abwechslungsreich aufzubauen. Eine Mischung aus Text und (Bewegt-)Bildern ist dabei essenziell. Interaktive Module wie Umfragen, Countdown, Konfigurator oder Feedback sorgen für Vielfalt und Gamification und aktivieren den Kunden.

5. CTAs für mehr Conversions 

Jeder Newsletter hat ein Ziel, beispielsweise Abverkauf, Branding oder Retention. Call-to-Actions unterstützen diese und rufen eine direkte Handlung hervor. Sie dürfen nicht zu viel und aufdringlich sein, sollten aber über den Newsletter verteilt werden und dem eigenen Corporate Design entsprechen. Ein CTA sollte immer prägnant und aktiv formuliert sein und sich farblich hervorheben. Für eine hohe Aufmerksamkeit ist es wichtig, den ersten CTA im sichtbaren Bereich beim Öffnen zu platzieren. 

6. Mobile Optimierung nicht vergessen  

Besonders im B2C öffnet knapp die Hälfte der Leser die Mailings über das Handy. Daher ist es unabdingbar, das Template und Design auf mobile Endgeräte anzupassen, um eine gute und nutzerfreundliche Lesbarkeit zu gewährleisten. Responsive Design lautet das Stichwort. Beachten Sie dabei auch die Größe von Bildern.  

7. Reporting, Reporting, Reporting  

Um die eigenen Newsletter zu optimieren, ist es essenziell, die zentralen Kennzahlen wie Öffnungsraten, Klickraten, Click-to-Open-Rate, Click-Through-Rate, Conversions oder Bounce-Raten immer im Blick zu haben. So ist es möglich, das Verhalten der Kunden besser kennenzulernen, für kommende Newsletter umzusetzen und die Kundenliste stetig zu bereinigen.

Insider-Tipp: Nutzen Sie Klick-Heatmaps um herauszufinden, welche Elemente im Newsletter wie oft oder verstärkt geklickt werden, um CTAs, Links und Bilder zukünftig klickfreundlich zu platzieren.

8. Versandzeitpunkt on Point  

Entscheidend für das Öffnen und den Erfolg eines Newsletters ist der Versandzeitpunkt. Einen allgemeingültigen Versandzeitpunkt gibt es nicht, er ist abhängig von der Zielgruppe, Branche, dem Thema aber auch äußeren Faktoren wie dem Wetter. Daher ist es unabdingbar, diesen regelmäßig zu analysieren und durch stetiges Testen zu optimieren.

Insider-Tipp: Verschicken Sie zu Randzeiten wie spät abends, früh morgens oder am Wochenende. Finden Sie außerdem die Versandzeitpunkte Ihrer Mitbewerber heraus und senden Sie entgegengesetzt 

9. DSGVO für ein rechtskonformes E-Mail-Marketing  

Beachten Sie, dass Sie werbliche Newsletter nur an Kunden versenden dürfen, die ihr Opt-In, idealerweise sogar Double-Opt-In (DOI), gegeben haben. Berücksichtigen Sie dabei das Prinzip der Datensparsamkeit und fragen Sie nur die zwingend erforderlichen Daten wie E-Mail-Adresse und Name ab. Andere Felder wie Geburtsdatum oder Geschlecht sind optional und können nachträglich ergänzt werden. Im Mailing selbst muss eine Abmeldemöglichkeit sowie ein Impressum vorhanden sein.

10. A/B-Testing – das Beste kommt zum Schluss  

Testen, Testen, Testen lautet die Devise. Sei es der Versandzeitpunkt, der Betreff, verschiedene CTAs, Headerbilder oder Rabattcodes. Zur stetigen Optimierung der Inhalte sind A/B-Tests ein gutes Instrument, welches die meisten E-Mail Tools direkt anbieten.  

Wir unterstützen Sie bei Ihrem E-Mail-Marketing

Mit unseren Tipps ermöglichen wir Ihnen, eine direkte Beziehung zu Ihren Kunden aufzubauen und diese zu stärken. Ihre Prozesse werden effizienter und einfacher. Außerdem können Mailings zukünftig mit Spaß gestaltet und versendet werden. Vor allem verbessern Sie stetig Ihre KPIs und erreichen Ihre Ziele – egal, ob Sie einsteigen oder Ihr E-Mail-Marketing optimieren wollen.

Valesca Gräber, Key-Work

Gerne beantworte ich Ihre Fragen – kontaktieren Sie mich jederzeit. Valesca Gräber, valesca.graeber@key-work.de oder unter +49 721 78203-163

Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden E-Mail-Tool? Hier erfahren Sie, was es dabei zu berücksichtigen gilt und wie Sie Ihr perfektes Tool finden.  


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