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Veröffentlicht 9. August 2019
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Customer Data Platform – braucht es wirklich ein weiteres Tool im Marketing?

Key-Work Experte und Leiter des Bereichs Data Warehouse, Dr. Klaus Schroer-Hölzer, beleuchtet diese berechtigte Fragestellung aus IT- und Business-Intelligence-Sicht. Key-Worker ist er seit November 2004 – das Thema Daten, wie man sie hält, aufbereitet, synchronisiert, nutzt und welche Informationen in ihnen schlummern, begeistert ihn.

„Es gibt bereits eine Reihe von Beiträgen, die erklären, inwieweit sich eine Customer Data Platform (CDP) von ähnlichen Marketing-Werkzeugen unterscheidet, zum Beispiel diesen Artikel auf cdpinstitute.org Beispiel „The Evolution of Customer Data Management: DMP vs. CDP“

Der Fokus einer CDP ist kurzgefasst folgender:

  • Alle Kanäle zur Kommunikation mit Kunden und Interessenten werden abgedeckt: Web, App, E-Mail, Social Media, Print, etc.
  • Die unterschiedlichen Erscheinungsformen oder IDs von Kunden und Interessenten in den Kanälen werden zusammengeführt. Stichwort: Identity Resolution.
  • Die Kommunikation passiert in Echtzeit: unter Einbeziehung aller Kanäle. So können Kampagnen ganz einfach zielgerichtet und relevant ausgespielt werden.

Aus Sicht der IT und Business Intelligence (BI) stellt sich die Frage: braucht Marketing ein weiteres Tool? Gibt es nicht schon genug Datensilos? Und wie passt eine CDP in die bestehende Daten- und Systemlandschaft?

Das, was für den BI-Analysten sein BI-Werkzeug, wie Power-BI, QlikView oder Tableau ist, und das, was für den Data Scientist die Machine Learning Sandbox ist, das ist für den Marketer die CDP. Alle Kernaufgaben des Marketing können in dieser einen Platform abgewickelt werden. Marketer erhalten den für ihre Aufgaben kurierten Zugang zu allen Daten, die sie für eine treffsichere Kundenkommunikation benötigen.

Bisher sind Marketing Tools jeweils für einen spezifischen Kanal oder Use Case konzipiert worden. Je nach Tool wurden sie um weitere Funktionen ergänzt. Das Manko: Diese Art von Marketing Tools integrierten sich sehr schlecht in bestehende Datenlandschaften und führen so zu Datensilos. Sie verhindern den benötigten Datenaustausch und die Datensynchronisation.

Und genau hier unterscheidet sich die CDP grundlegend von anderen Marketing Tools: In der CDP können Marketer ihre Kampagnen einrichten und haben dafür Zugriff auf alle relevanten Daten, die sie dafür brauchen. Über Standard-Schnittstellen (APIs) sind sämtliche Systeme, wie CRM, ESP, Call-Center, Online Shop, etc. angebunden. Die Daten werden in eine für das Marketing konsumierbare Form aufbereitet und umgekehrt werden alle in der CDP erfassten Daten in den DataLake zurückgespielt.

Für Marketer entfällt die Notwendigkeit, für jede Kampagnenart ein anderes Tool einzusetzen und immer wieder neue Schnittstellen und Daten zu beschaffen. Die CDP bündelt all dies in einer Oberfläche, die genau die richtigen Daten und den richtigen Grad an Freiheit und Komplexität liefert. Eine CDP, die auf den ersten Blick vielleicht als weiteres Tool am Marketing Himmel erscheint, bietet tatsächlich einen echten Mehrwert. In diesem Sinne: Ja, ein weiteres Tool im Marketing ist berechtigt – sofern es sich um eine CDP handelt.“

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